WIN@WBV: SPD sollte wieder bei den Zukunftsthemen der Stadtentwicklung mitgestalten

Die Ratsmitglieder von WIN@WBV fordern die größte Ratsfraktion auf, zur Arbeit an einer ganzheitlichen und zukunftsweisenden Entwicklung unserer Stadt zurückzukehren und es nicht notorischen Nichtentscheidern gleichzutun.  
 
„Wir haben im Zusammenhang mit den vor uns liegenden Energie- und Ansiedelungsprojekten zahlreiche Aufgaben zu erledigen und können es uns nicht leisten, jedes einzelne Thema immer wieder zu vertagen“, so WIN@WBV-Sprecher Markus Bulla, der zugleich stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsförderungsgesellschaft ist.
 
„Neben der Arbeit an den Großprojekten müssen wir im Wege einer modernen Stadtentwicklung dringend dafür sorgen, dass sich ausreichend Fachkräfte bei uns niederlassen wollen. Dazu gehört auch ein attraktives, urbanes Wohnumfeld, dass sich mit Projekten wie beispielsweise dem Schlachthof und dem HAVENQUARTIER in hervorragender Weise entwickeln lässt.“, so Bulla weiter.
 
„Wir setzen dabei auf Lösungen, die auch der benachbarten Wirtschaft verlässliche Rahmenbedingungen bieten. Ein urbanes Gebiet ermöglicht den notwendigen Interessenausgleich und intelligente Lösungen, wie ein abschirmender Gewerberiegel, schaffen für den Erweiterungsbedarf von Alba mit Blick auf vorhandene Wohnbebauung im Südkiez erst die rechtlichen Voraussetzungen. Dies hat das Gewerbeaufsichtsamt nun unmissverständlich klargestellt. Wir sichern also bestehende und schaffen zusätzliche Arbeitsplätze“, ergänzt Olaf Fischer, Mitglied im Ausschuss Planen und Bauen.
 
„Überhaupt müssen wir endlich von der kleinteiligen Einzeldiskussion zu einem Masterplan kommen. Investoren und Stadtgesellschaft brauchen Verlässlichkeit und daher haben wir von WIN@WBV zu Beginn der Ratsperiode die Aufstellung eines neuen Flächennutzungsplans beantragt. Dieser setzt, auch in Verbindung mit dem aktuell fortzuschreibenden Hafenentwicklungsplan und den Ergebnissen von Step Plus, wichtige Rahmenbedingungen unserer künftigen Stadtentwicklung.“, so Fischer weiter.
 
Stefan Becker stellt abschließend klar: „WIN@WBV, unsere gesamte Gruppe und die CDU-Fraktion stehen für eine verlässliche Wirtschaftspolitik für unsere Stadt. Wir appellieren an die Kolleginnen und Kollegen der SPD als größte Fraktion gemeinsam mit uns für verlässliche Mehrheiten bei der zukunftsorientierten Stadtentwicklung zu sorgen“

15.03.2024